Referenzen

2014–2016

TU Berlin – 2. Bauabschnitt Labore für Werkstoffwissenschaften und -technologien (Fachbereich EW)

Ressort: Bildung, Bund/Land, Forschung
Leistung: Elektrotechnik, Gebäudeleittechnik/-automation, Sanitärtechnik, Raumluft- und Klimatechnik, Heizungstechnik, Medizin-/Labortechnik, Medientechnik, Einzelmaßnahmen

Bauherr:

Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin 

Planungsbeginn:

2014 

Baubeginn:

2014 

Fertigstellung:

2016 

Kosten:

brutto ca. 500.000 EUR 

Allgemeine Angaben
Einige im 2.OG gelegene Räume im Gebäude EW, Hardenbergstr. 36 (Physik-Neubau, errichtet 1978 bis 1984) wurden in diverse Labore und Büroräume umgebaut.
Die Installationen versorgen zwei Laborräume zur Aufstellung von drei Stück optischen Tischen, einen Laborraum für die Durchführung von elektrischen Messungen und einen Standard-Laborraum mit einem Abzug nach Laborbaurichtlinie DIN EN 14175.
Bauseits erfolgte eine Instandsetzung und in den Laborräumen eine Anpassung der Raumgeometrie, insbesondere zur Errichtung einer Schleuse.
Desweiteren waren ein Seminarraum und ein Sozialraum zu installieren.
Die Elektroinstallationen wurden komplett erneuert, die HKL- Installationen sowie die Medienversorgung wurden angepasst.

Wasseranlagen / Abwasser

  • Installation von TW-Entnahmearmaturen mit Schlauchanschluss und Rückflusssicherung an jedem Versorgungspunkt in den einzelnen Laborräumen
  • Rohrleitungssystem aus Edelstahlrohr mit gepressten Verbindungen, Kältedämmung aus Schaumstoff und Ummantelung aus Kunststofffolie. (bis 2,50 m über OK FB)
  • Austausch der Schmutzwasserleitungen DN70 / DN100 (Rohrleitungen aus Eternit) im Bereich der Labore unmittelbar unter der Decke durch HT-Rohr
  • Neuinstallation und abwasserseitige Anbindung

(Teil-) Klimaanlagen

  • Zweikanal-Klimaanlage zur Versorgung mit der hygienisch erforderlichen Außenluft für Laborräume und Seminarraum (als innenliegender Raum zur Nutzung mit 20 Personen)
  • Lüftung mit einem Zuluftvolumenstrom von 2.400 m3/h zur Abführung der inneren Wärmelasten
  • Zuluftzuführung über bodennah montierte Quellluftauslässe entlang einer Längswand
  • Abluftabsaugung deckennah über Abluftgitter und Volumenstromregler (zus. pro Raum eine Entrauchungsklappe für die gemeinsamen Abluft-Entrauchungskanäle)
  • Temperaturregelung über gegenläufige Doppelklappen mit nachfolgendem Mischteil und Volumenstromregler
  • Anordnung zusätzlicher Umluftkühlgeräte im Deckenbereich aufgrund der erheblichen inneren Wärmelasten
  • Schalldämpfer zuluft- als auch abluftseitig
  • schalldämmende/ wärmedämmende Ummantelung (Stahlblechkanäle verzinkt/Wickelfalzrohr)
  • Kaltluftbestandskanal mit dampfdichter Isolierung
weitee dezentrale Absaugstellen (Schnüffelleitung) manuell einzeln über Absperrklappen zuschaltbar (Auslegung mit50 m³/h)
  • autarke Entlüftung des Digestorium im chemischen Labor über einen separaten Ventilator im Installationsschacht über Dach

Kühlanlagen

  • Parameter: Kühllast von ca. 26,0 kW (Gleichzeitigkeitsfaktor 75 %)Wechsel der Bestands-Umwälzpumpe für die Labore durch eine neue Druckerhöhungsanlage mit einer druckabhängigen Drehzahlregelung/Schutzfilter mit automatischer Rückspülung
  • komplette Ausführung in Trinkwasserqualität (Edelstahl-Rohrleitungen)
  • Kältedämmung aller Bauelemente

Elektroanlagen

  • Labore und Seminarraum mit jeweils einem neuinstallierten Unterverteiler mit neuer Zuleitung ab Sammelschienenabgang
  • Montage von neuen einzelnen Wandschränke AV, AEV und BN
  • Zuführung von halogenfreien Glasfaserleitungen für die Einkopplung von Laserlicht
  • Medienpaneele über den Labortischen mit Schukosteckdosen, Drehstromsteckdosen, Datennetzanschlüssen (Cu), Tastern für die Allgemeinbeleuchtung und einem Not-Aus-Taster sowie Sondersteckvorrichtungen für die Ansteuerung der hinterleuchteten Hinweisschilder sowie weiteren Medien 
Installation über raumbezogene Not-Aus-Taster abschaltbarer Steckdosen
hinterleuchtete Hinweisschilder mit dem Schriftzeichen „Laser“

Innenraumbeleuchtung

  • Labor- und Büroräumen mit mittlerer Beleuchtungsstärke von 500 lx
  • Lichtbänder mit halbrunden Reflektoren und hochglänzenden Parabolspiegelrastern mit Silber-Oberfläche, montiert an Tragprofilen
  • in den Laboren fußbodennah installierte Orientierungsbeleuchtung
  • Büro-, Sozial-, und Seminarräume mit BAP- Leuchten im Abhangdeckensystem
  • Laborräume mit hinterleuchtete Rettungszeichen in Bereitschaftsschaltung über den Türen zum Flur
  • Flure mit hinterleuchteten Rettungszeichen in Dauerschaltung

  • Erneuerung aller Datenanschlussdosen, Installation in die vorhandenen und die neumontierten Geräteeinbaukanäle

Technische Gase

  • Leitungsverlegung an der Decke in Sichtinstallation
  • Führung Druckluft und Stickstoff jeweils bis zu den Medienschienen Absperrarmatur vor den Medienschienen als Übergabestelle

Helium-Versorgung

  • Einspeisung Helium in das vorhandene Helium-Rückführungssystem
  • Anschluss von Gaszählern als Zweirohranschluss, mit Zu- und Abgang mit Absperrarmatur sowie mit absperrbarem Bypass
  • Rohrleitungssystem aus Kupferrohr (Hartverlötung)

Stickstoff-Versorgung

  • Anschluss an das Netz „Hausstickstoff“ (Gebäudenetz im Schacht an eine vorhandene Anschlussarmatur)
  • neues Rohrleitungssystem in Edelstahl (Verbindungssystem Pressfittinge)

Druckluft

  • Versorgung aus dem vorhandenen Gebäudenetz
  • Anschluss an das Gebäudenetz im Schacht im 2.OG
  • Ausrüstung mit Zyklonabscheider und zentralem Druckregler
  • Rohrleitungssystem aus Kupferrohr (Hartverlötung)

Schnüffelabluft

  • Rohrleitungen aus C-Stahl-Systemrohr, innen und außen verzinkt, mit Pressfittingen

Labortechnische Anlagen

  • Errichtung einer Personal-Zugangsschleuse (Anforderungen an den Laserschutz, gesonderte Anforderungen an die Lüftung sowie die Temperaturkonstanz von +/- 2K innerhalb der Räume)
  • Errichtung eines Glasfasernetzes zur Einkopplung von bestimmten Laserstrahlen
  • zusätzlich Errichtung von Versorgungseinheiten mit einer integrierten Schiene zur Aufnahme von Geräteträgersystemen zur Montage verschiebbarer Tragelemente unterschiedlicher Ausführung

DDC-Systeme

  • Ausstattung aller Labore und Seminarraum mit Automationsstationen mit autarker Arbeitsweise in DDC-Technik
  • Aufschaltung des Elektroraums und der Messwerte der Gase auf die DDC des Seminarraumes
  • Regelung der Raumtemperaturen anhand der Messwerte von Raumtemperaturfühlern (Zusammenfassung zu einem Mittelwert)
  • Zulufttemperatur des Umluftgerätes entspricht dem Raumtemperatursollwert

Entrauchungssteuerung

  • Montage von Deckenrauchmelder in allen Laboren und Seminarraum
  • Aktivierung der Entrauchungsklappe bei Detektion

Zentrale Einrichtungen (GLT)

  • Aufschaltung der neu errichteten DDC-Technik auf GLT inkl. Visualisierung
  • Nachweis des erfolgreich durchgeführten 1:1-Datenpunkttest
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